Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore Teil I – Eine Idee erscheint

Fast pünktlich zum Erscheinungsdatum vom zweiten Band habe ich den ersten Teil des neuen Murakami  ausgelesen. Somit kann ich jetzt nahtlos mit dem zweiten Teil beginnen, worauf ich mich schon sehr freue.

 Zum Inhalt  

„Die Ermordung des Commendatore Teil I – Eine Idee erscheint“ handelt von einem namenlosen Maler und Erzähler. Der 36 jährige Porträtmaler steht, nachdem er von seiner Frau verlassen wurde, vor dem Nichts. Er sieht sich nicht einmal mehr in der Lage seinen Beruf auszuüben, er kann nicht mehr malen. Er begibt sich auf eine mehrmonatige Reise, um sich dann in dem einsamen Haus eines alten Künstlers niederzulassen. Auf dessen Dachboden findet er ein Gemälde des alten Mannes welches „die Ermordung des Commendatore“ heißt und bisher unbekannt war. Dann erhält er überraschender Weise ein Angebot eines sehr reichen Mannes, ein Porträt von ihm anzufertigen. Einzige Bedingung, er will dabei Modelsitzen – doch schafft er es wieder zu malen?

  Meine Meinung

 Es ist eine ganze Zeit her, dass ich das letzte Mal ein Buch von Murakami gelesen habe, deshalb habe ich mich sehr darauf gefreut. Die Aufmachung ist wunderschön, der bunte Schnitt, das Lesebändchen und der Einband, alles passt perfekt zusammen.

 Wie gewohnt erzählt er unaufgeregt wie der Protagonist langsam wieder zurück zur Kunst und zu neuer Kreativität findet. Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen, diese ganz typische Welt des Haruki Murakami, in der Alles möglich ist, ohne unglaublich zu wirken. Selbst die mystischen Elemente gehören wie selbstverständlich zu der Geschichte, die auf der einen Seite spannend wie ein Krimi, auf der anderen Seite poetisch und philosophisch ist.

Das Einzige was mich ein bisschen stört, aber wohl bei ihm dazu gehört, sind die für mich zulangen Sexschilderungen. Muss man sich wirklich mit einer 13 jährigen über ihre Brustwarzen unterhalten?

 Fazit

 Ich möchte eigentlich nicht viel mehr über das Buch verraten, ich finde es spricht für sich selbst sobald man mit dem Lesen angefangen hat. Deshalb, unbedingt kaufen! Der Vorteil jetzt ist, man kann nahtlos beide Bände hintereinander lesen! 

Band II – Eine Metapher wandelt sich ist diese Woche erschienen.

Über das Buch

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

Das Buch ist am 28.03.2018 im Dumont Verlag erschienen. Es hat 480 Seiten und kostet EUR 26,00. Link zum Buch

Carol Rifka Brunt – Sag den Wölfen ich bin zu Hause

Im Vorfeld hatte ich schon viel über den Debütroman von Carol Rifka Brunt gelesen und war dementsprechend gespannt darauf.

Inhalt / Klappentext

New York, 1987: Eigentlich gibt es nur einen Menschen, der June Elbus je verstanden hat, und das ist ihr Onkel Finn Weiss, ein berühmter Maler. In der Schule eine Einzelgängerin und von ihrer älteren Schwester konsequent ignoriert, fühlt sich June nur in Finns Gesellschaft wirklich wohl. Als Finn viel zu jung an einer Krankheit stirbt, deren Namen ihre Mutter kaum auszusprechen wagt, steht in Junes Leben kein Stein mehr auf dem anderen.

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C.E. Bernhard – Palace of Glass (Teil 1)

#seifurchtlos – Diese Botschaft auf einer geheimnisvollen Schriftrolle, das war mein erster Kontakt zu dem Buch. Eine geheimnisvolle Einladung, ein rotes Seidenband und ein dieser Hashtag … weitere Information sollten folgen. Sehr gefreut habe ich mich, als ein paar Tage später das Buch bei mir in der Post war, zusammen mit einer Einladung zu einem meet & great auf der Leipziger Buchmesse von dem ich später berichte. Erstmal zum Buch:

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