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Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Ich gestehe, ich bin ein Sebastian Fitzek- Fan! Ich habe jedes seiner Bücher gelesen und / oder gehört, deshalb habe ich auch sehnsüchtig auf das neue Buch gewartet.

Und, das Warten hat sich gelohnt. Der Augenjäger schliesst sich thematisch an den „Augensammler“ an. Das heisst allerdings nicht, dass der Leser ahnen kann, welche Wendungen das Buch nimmt. Sebastian Fitzek schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen, seine Thriller sind nie voraussehbar und am Ende ist alles plausibel und schlüssig.

Über den Inhalt möchte ich nicht viel sagen, anfangs schliesst sich die Handlung an den Augensammler an – man muss das Buch aber nicht gelesen haben um den Augenjäger zu verstehen. Die Geschichte der Hauptpersonen Alexander, Julian, Frank und Alina wird weitererzählt. Neu hinzukommt noch Dr. Suker, ein Psychopath der seines gleichen sucht. Tagsüber ist er ein angesehener Arzt, abends quält er Frauen bestialisch. Die blinde Alina wird von der Polizei zu dem Fall zugezogen und die Geschichte beginnt seinen Lauf zu nehmen.

Da ich eine „Thrillertante“ bin, geht es mir oft so, dass ich Wendungen in der Handlung voraussehen kann, ahne in welche Richtung der Autor den Leser führen will – nicht so bei Fitzek.

Ich kann den Augenjäger nur empfehlen, wer mit dem Lesen anfängt, wird das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen wollen. Aber auch als Hörbuch ist es unbedingt empfehlenswert. Simon Jäger, der auch die letzten Thriller von Sebastian Fitzek eingelesen hat,  ist ein fantastischer Sprecher und macht den Thriller noch spannender als er sowieso schon ist.

David Nicholls – Zwei an einem Tag

Das ist das erste Buch welches ich auf Grund einer Kinovorschau gelesen habe.

Als ich in Midnight in Paris gewesen bin, kam der Trailer zu „Zwei an einem Tag“ und ich dachte sofort – wow, den Film musst du sehen! Da es bis November ja noch eine Weile hin ist, habe ich bei Amazon gestöbert und tatsächlich das Buch gefunden – das war wohl schon länger auf den Spiegel-Besteller Listen, ist mir aber nie aufgefallen, wahrscheinlich habe ich es wegen den Titel und Cover in die Rubrik „Frauenbücher“ gepackt und die lese und beachte ich eigentlich bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht.

Zurück zum Buch: Ich habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und ich fühlte mich so von der Story gefesselt, dass ich traurig war, es so schnell durchgelesen zu haben. Zur Geschichte: Das Buch handelt von zwei Studenten die nach der Abschlussfeier eine Nacht  miteinander verbringen, beschliessen, Freunde zu  bleiben und sich tatsächlich über all die Jahre nicht aus den Augen verlieren. Die Geschichte von Dex und Em ist mitreißend, traurig und lustig, der Autor hat sich einen Tag im Jahr ausgesucht, an dem er Jahr für Jahr die Geschichte der beiden erzählt. Das Ende ist meiner Meinung sehr gut gelöst, wird aber nicht verraten.

Fazit: Absolute Leseempfehlung, ich werde mir auf jeden Fall auch noch den Film anschauen, wenn er im November im Kino startet.