Kintsugi ist nicht nur die japanische Kunst zerbrochenes Porzellan mit Gold zu reparieren, sondern auch ein wahnsinnig schönes und beeindruckendes Buch!

Inhalt

Max und Reik sind ein perfektes Paar und das seit 20 Jahren. Um dies zu feiern, fahren sie in ihr Wochenendhaus in der Uckermark – gemeinsam mit ihrem besten Freund Tonio und dessen Tochter Pega, die genau wie die Liebe von Max und Reik, 20 Jahre alt ist.

Doch das Wochende läuft nicht wie geplant und hinterher ist nichts mehr wie es war!


Meine Meinung

Max ist ein anerkannter Archäologe, Reik ein berühmter und erfolgreicher Künstler. Beide sind seit 20 Jahren ein Paar und für ihre Umwelt der Inbegriff der Perfektion!

Ein Wochenende im Haus am See, gemeinsam mit Tonio, der seine Karriere für seine Tochter Pega aufgab, wird dies ändern.

Kintsugi ist ein leises, aber sehr präzises und wunderschönes, aber auch trauriges Buch, welches mich von Anfang an tief berührt hat.

Das Buch ist in fünf Abschnitte eingeteilt: yūgen, wabi, sabi, kire und iki.

Die Bedeutung dieser japanischen Worte werden im Anhang übersetzt und sie spiegeln gut die Kapitel wider.

Alle vier Protagonisten kommen im Buch zu Wort und erzählen ihre Lebensgeschichte, die mit denen der anderen seit 20 Jahren verwoben ist.

Das Buch handelt von der Liebe, deren Scheitern und das Reparieren der Verletzungen, die durch sie entstehen können. In sehr ruhigen aber genauen Worten führt uns Miku Sophie Kühmel durch die Schicksale der vier Protagonisten.

Viel mehr mag ich nicht über das Buch schreiben, man muss es lesen um seinen Zauber selbst zu erleben!

Fazit

Ein anspruchsvolles, leises aber unbedingt lesenswertes Buch.
❤️❤️❤️❤️❤️ Herzen und große Freude, dass es dieses Jahr für den deutschen Buchpreis nominiert wurde.

Über das Buch

Das Buch hat 304 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe EUR 21,00. Es ist im S. Fischer Verlag erschienen und für den deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar. Nachdem ich mich in dieses Buch verliebt habe, habe ich es mir auch noch als „echtes Buch“ gekauft, so daß ich es jetzt in mein Bücherregal stellen kann!