Über die Romane von Luca D’Andrea hatte ich bislang nur Gutes gehört. Als ich gesehen habe, dass „der Wanderer“ erschienen ist, war mir klar, dass das Buch unbedingt auf meine Leseliste muss!

Inhalt

Vor über zwanzig Jahren wurde Sybilles Mutter tot in einem Bergsee gefunden und es wurde angenommen, dass sie Selbstmord beging. Doch jetzt, zwanzig Jahre später, erhält Sybille ein Foto, dass Alles in Frage stellt.

Gemeinsam mit dem Schriftsteller Tony begibt sie sich auf die Suche nach Antworten und stößt in dem kleinen Örtchen auf Ablehnung, Schweigen und Feindseligkeit.

Meine Meinung

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Auf die ersten Seiten des Romans waren vielversprechend. Der Schriftsteller Tony war mir sofort sympathisch und die ersten Kapitel habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Leider hat sich der gute erste Eindruck aber nicht fortgesetzt. Die zweite Hauptfigur, Sybille, die Tocher der Verstorbenen Erika, wirkte auf mich nicht rebellisch, sondern eher unsympathisch. Das kann aber auch daran liegen, dass sie nicht wirklich ausgearbeitet wirkte. Die Story ist mir zu verschachtelt und hat leider einige Logikfehler.

Auch geht im Laufe des Buches der rote Faden der Handlung verloren, es gibt zu viele Nebenschauplätze, Charaktere die am Rande auftauchen, dabei aber leider blass bleiben und auch die Atmosphäre des Schauplatzes (die Südtiroler Berge) habe ich ein bisschen vermisst.

Das Ende war zwar überraschend.aber auch irgendwie zusammenhanglos. Zudem blieben zu viele Enden der Geschichtsstränge offen und Rollen einzelner Charaktere in der Geschichte unklar.

Fazit

Leider konnte mich „der Wanderer“ nicht überzeugen, ich fand die Geschichte langatmig, verwirrend und etwas zu konstruiert, obwohl die Story Potential hat. Auch die Spannung fehlt leider über große Abschnitte, deshalb nur 🖤🖤 von 🖤🖤🖤🖤🖤 Thrillerherzen von mir.

Über das Buch

Das Buch ist im September bei Penguin als Klappenbroschur erschienen. Es hat 384 Seiten und kostet EUR 15,00 – link zum Buch bei Thalia

1 Comment

  1. Hallöchen und einen schönen dritten Advent wünsche ich dir! 🙂

    Ich hatte vom Autor „Der Tod so kalt“ gelesen, was mich auch nicht begeistern konnte. Irgendwie wurde ich mit dem Schreibstil nicht so recht warm.

    Liebe Grüße, Melli

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