Und wenn Sie nicht gestorben sind….. Ein halbes Jahr nach dem Erscheinen des ersten Teils von „Almost a Fairy Tale“, ist endlich der zweite und abschließende Teil der Dilogie erschienen.

Inhalt

Ein Jahr ist vergangen, seit die machthungrige Hexe Raikun zur Revolution aufgerufen hat, und die Gesellschaft ist tief gespalten: Der Hass zwischen Menschen und Magischen droht zu eskalieren.

Natalie sucht verbissen nach Raikun, die ihr Leben zu Trümmern zerschlagen und ihren Bruder Liam entführt hat. Ihr einziger Halt in dieser unsicheren Zeit ist Prinz Kilian. Doch auch nach ihm streckt die Hexe bereits ihre Krallen aus …

Meine Meinung

Im September letzen Jahres habe ich den ersten Band entdeckt und war begeistert von der Geschichte rund um Natalie. Die moderne Märchenwelt, die Unterdrückung der Magischen durch die Menschen, der Kampf gegen die böse Hexe Raikun und die Liebesgeschichte zwischen Killian und Natalie, all das hat mir sehr gut gefallen (hier nochmal zum nachlesen)Alle Beiträge.

Im zweiten Teil geht es nahtlos weiter – ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Bands ist die Welt in Mitran gespalten, Magier und Menschen hassen einander und es schwelen überall Konflikte. Hier beginnt der 2. Teil in dem Natalie, inzwischen im Dienst der OMB, weiter für das Gute kämpft. Doch dann geschieht etwas, das Natalies Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Nun ist sie auf sich alleine gestellt und versucht mit Hilfe ihrer Freunde das Schlimmste abzuwenden.

Ich liebe den Stil der Geschichte! Mara Lang schreibt so leicht und amüsant, dass man das Buch am liebsten an einem Stück durchlesen will. Diesmal ist es sogar noch spannender als im ersten Teil, der Kampf zwischen Gut und Böse zieht sich durch den kompletten Band. Dabei gehen aber glücklicherweise die vielen liebevollen Details, die mir schon im ersten Teil so gut gefallen haben, nicht unter. Besonders begeistert hat mich Tericia, die der sprechende Spiegel aus Schneewittchen ist, und nach einer Explosion aus dem Spiegel befreit wurde. Sie begleitet Natalie bei ihren gefährlichen Abenteuern und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Leider kann Sie Anfangs nur in Reimen sprechen und das ist so lustig zu lesen, das ich fast ein wenig traurig war, als Natalie es endlich geschafft hat es ihr abzugewöhnen.

Ein weiteres Highlight für mich war das Ratten-Kommunikationssystem im Gefängnis und besonders die Ratte mit dem Sprachfehler. Diese vielen liebevollen Details machen den Charme der Erzählung aus. Auch die Nebenfiguren, Jolly, Paige, Cloe, Frau Holle, Liam und auch Wim tragen dazu bei, dass es immer unterhaltsam und spannend zugleich ist.

Positiv fand ich auch, dass Natalie in diesem Buch ohne die Hilfe Killians, dafür aber mit ihren Freunden gemeinsam für das Gute gekämpft hat. Hier hat Mara Lang erfreulicherweise nicht auf das Märchen-Klischee „strahlender Prinz rettet armes Mädchen“ zurückgegriffen, sondern sie hat eine starke und kluge Heldin geschaffen, die es mit der Unterstützung ihrer Freunde schafft, die Welt zu retten.

Fazit

Der zweite Teil hat mir noch viel besser gefallen als der erste Band. Die Geschichte konnte sich steigern und war jederzeit spannend und überraschend! Wer den ersten Teil gemocht hat, wird den zweiten Teil lieben! Und wer beide noch nicht gelesen hat, jetzt sofort nachholen! Das Buch ist als Jugendbuch erschienen, ist aber kein typisches Jugendbuch.

Weiter Informationen

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Das Buch ist im Februar 2018 beim  Ueberreuter Verlag erschienen. Es hat 416 Seiten und kostet als Hardcover EUR 17,95 – Link zum Buch .
Ich habe an einer Leserunde bei Lovelybooks zu diesem Buch teilgenommen und daher das Buch unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat, wie immer, keinen Einfluss auf meine Rezension.

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