Die Purpurne Rache, der neue Thriller von Jean-Christophe Grangé ist fast eher ein Familienroman als ein Thriller.Inhalt

Das Buch handelt von der egozentrischen, gestörten und skrupellosen Familie Morvan.

Grégoire Morvan, das Familienoberhaupt ist ein Tyrann der seine Frau schlägt und vom Polizisten zur grauen Eminenz des französischen Innenministeriums (Geheimdienstchef im Hintergrund sozusagen) aufgestiegen ist.Er hat es durch dubiose Geschäfte im Kongo sowohl zu einem gewissen Reichtum als auch Macht gebracht.
Der älteste Sohn,  Erwan, ist auch Polizist und der einzige „Ruhepol“ der Familie, seine Schwester Gaëlle träumt seit Jahren von einer Schauspielkarriere, verdient ihr Geld aber als Edelprostituierte und wischt damit gleichsam ihrer Familie eines aus, die sie zu tiefst verabscheut.
Der jüngste Sohn, Loïc, ist ein millionenschwerer Broker, der eine frühe Karriere als Alkoholsüchtiger hinter sich hat und mittlerweile Drogenabhängig ist. Von seiner Frau Sophia lebt er getrennt, sieht aber die Kinder regelmäßig.
Die Mutter Maggie ist eine scheinbar Ehefrau die von Grégoire geprügelt wird und die ein dunkles Geheimnis aus der gemeinsamen Zeit im Kongo zu hüten scheint.
In diesem Setting spielt die Handlung des Thrillers, der damit beginnt, dass  Erwans auf einem Luftwaffenstützpunkt  einen Mord aufklären –  diesem folgen dann noch weitere grausame Morde, die alle irgendwie zur Familie Morvan bzw. in den Kongo führen.  Dort gab es in den 70er Jahren einen Serienmörder der „der Nagelmann“ genannt wurde und diese Mordserie scheint sich jetzt in Frankreich zu wiederholen.

Fazit

Die Grundidee des Buches ist toll, und die Geschichte sehr interessant und auch gut aufgebaut, das Ende ist überraschend und somit bis zur letzten Seite spannend.

Allerdings habe ich mich sehr schwer getan beim Lesen. Durch die komplexe Geschichte und Familiengeschichte der Familie Morvan zieht sich die Handlung oft hin – ich habe schon seit Jahren nicht mehr solange für einen Thriller gebraucht. Ich habe dann in der Hälfte des Buches tatsächlich auf das Hörbuch gewechselt, welches mir sehr gut gefallen hat. Für eingefleischte Grangé- Fans ist das Buch sicherlich ein Muss, allen anderen würde ich glaube ich eher zur Hörbuchversion raten (22 Stunden und 46 Minuten!!!)

Die Geschichte ist aber sehr spannend und interessant und auf jeden Fall lesenswert!

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Am 25.05.2018 erscheint die Fortsetzung „Schwarzes Requiem“ bei Lübbe und trotz den Startschwierigkeiten mit dem ersten Teil, werde ich diesen auf jeden Fall wieder lesen oder hören.

Über das Buch

Das Buch ist am 27.04.2018 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch erschienen Es hat 768 Seiten und kostet EUR 12,90 als  Link zum Buch

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