Der Schlüssel des Salomon ist das zweite Buch von J.R. Dos Santos mit dem Codespezialisten Tomás Noronha als Hauptakteur. Der erste Teil „das Einstein Enigma“ war schon sehr erfolgreich und soll in Kürze verfilmt werden

Inhalt

Im CERN, dem Europäischen Kernforschungszentrum, findet ein Jahrhundert-Experiment zur Entstehung des Universums statt. Es muss jedoch wegen einer schrecklichen Entdeckung jäh abgebrochen werden: In einem Teilchendetektor liegt die Leiche von Frank Bellamy, dem Wissenschaftsdirektor der CIA. Das einzige Indiz weist auf Tomás Noronha als Täter hin. Und die CIA ist fest entschlossen, den Mörder zu fassen.

Um sein Leben zu retten, muss der berühmte Codespezialist den wahren Täter überführen. Seine Ermittlungen führen ihn in die geheimnisvolle Welt des Mikrokosmos sowie an die Grenzen des menschlichen Wissens und darüber hinaus, dorthin, wo das Bewusstsein und das Universum miteinander verschmelzen.

Der Folgeroman von „Das Einstein Enigma“.

Meine Meinung

Ich habe den ersten Teil leider nicht gelesen, er stand immer auf meiner Wunschliste, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Das Buch beginnt sehr spannend mit dem Mord an dem CIA Beamten Frank Bellamy im CERN. Der einzige Hinweis führt zu dem Code Spezialisten Tomás Noronha nach Portugal, der bereits in der Vergangenheit mit Bellamy zusammen gearbeitet hat.

Dieser wird jetzt vom FBI gejagt und muss einerseits sein Leben retten, andererseits den Mord aufklären, um seine Unschuld zu beweisen.

Der anerkannte Wissenschaftler ist gemeinsam mit seiner Freundin auf der Flucht. Diese führt ihn quer über die Kontigente und schließlich nach Amerika.

Das Buch wechselt ab zwischen rasanten Verfolgungsjagden und interessanten wissenschaftlichen Erklärungen. Jede Theorie, die im Buch vorkommt, wird von Tomás Noronha sehr anschaulich und ausführlich erklärt. Das ist auf der einen Seite sehr interessant, weil dos Santos es schafft, Physik so zu erklären, dass wirklich jeder es verstehen kann, beispielsweise den Quantensprung. Aber auf der anderen Seite unterbrechen diese langen Erklärungen den Erzählfluss und die Geschichte wirkt dadurch unstimmig. Eben noch ging es um Leben und Tod und dann nimmt sich Tomás gefühlt 2 Stunden Zeit und nimmt einenVersuchsaufbau vor, um seiner Freundin ein schwierige physikalische Frage ganz ausführlich zu erklären. Das ist nicht stimmig und mir ist es oft auch zu ausführlich erklärt.

Fazit

Bei der Thrillerikone Dan Brown, dessen Besteller auch immer Rätsel der Menschheit zum Thema haben, geschieht dies immer ganz leicht und en passant – diese Leichtigkeit habe ich hier vermisst.

Auch ist mir die Story an einigen Stellen zu konstruiert. Die Freimaurer am Ende des Buches hätte es z.B. meines Erachtens nicht auch noch gebraucht. Im großen und ganzen aber ein interessantes Buch.

Zum Autor

Dos Santos ist in portugiesischer Autor, Kriegsberichtserstatter und Sprecher der Abendnachrichten. Er ist dafür bekannt, anspruchsvolle Sachverhalte einfach und leicht verständlich zu erklären. Seine Bücher wurden insgesamt über 3 Millionen mal verkauft.

Über das Buch

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

Das Buch ist im März bei luzar publishing erschienen. Es hat 496 Seiten und kostet EUR 18,50. Link zum Buch

3 Comments

  1. So, ich bin jetzt extra auf deinen Blog gekommen, weil das mit den Kommentaren im Reade leider nach wie vor nicht funktionieren will. 🙁
    Bei mir stand „Das Einstein Enigma“ auch ewig auf der WuLi, dann habe ich aber sehr viel Negatives darüber gelesen und es wieder runter genommen. Auch „Der Schlüssel des Salomon“ klingt im ersten Moment interessant für mich, ich würde aber nicht mit Teil 2 anfangen wollen und nach deiner Rezi lasse ich denke ich sowieso die Finger davon.
    Bei der Inhaltsangabe musste ich sofort an „Sakrileg“ denken. Der Einstieg klingt doch sehr ähnlich. Ein Hinweis am Tatort, der den Protagonisten zum Hauptverdächtigen gemacht wird und der wird dann gejagt… naja ich weiß nicht. 😀

    1. Danke 😘 Ich weiß leider immer noch nicht woran das liegt, glaube aber es liegt irgendwie daran, dass ich meinen Blog jetzt selbst hoste. Ich schaue mir das aber genauer an sobald ich zuhause bin.

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