Jenny Blackhurst – Die stille Kammer

Klappentext

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.

Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:

Dylan – Januar 2013.

Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt?

Meine Meinung

Ich muss zugeben, ich habe am Anfang ein bisschen Zeit gebraucht um in das Buch reinzukommen. Die ersten 50 Seiten fand ich nicht so wirklich spannend, die Geschichte musste aber auch erst einmal aufgebaut werden. Dann hat der Thriller allerdings Fahrt aufgenommen. Es gab so viele Wendungen und neue Aspekte, dass ich das Buch dann in einem Stück durchgelesen habe!

Das Buch spielt im Jahr 2013, es gibt aber immer wieder Rückblicke hauptsächlich in die Jahre 1992 und 1993 bzw. in die Zeit in der die Protagonisten Jugendliche und Studenten waren. Die Kapitel sind kurz und das Buch lässt sich wenn man einmal drin ist wirklich schnell und flüssig lesen.

Ich habe mit Emma / Susan das die gesamte Geschichte über mitgelitten – die Autorin schafft es wirklich gut das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, wenn man seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen kann. Was ist wahr? Was ist wirklich passiert? Wer ist mein Freund und wer mein Feind und kann ich überhaupt irgendjemanden trauen? Verliere ich den Verstand?

Fazit

Ein Psychothriller der den Namen wirklich verdient – wir sehen in die dunkelsten Abgründe der Psyche. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten und mitgerissen, genau das was man von einem Thriller erwartet. Ich werde die Autorin im Auge behalten und bestimmt wieder etwas von ihr lesen!

Link zum Buch

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