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Superfoods einfach & regional

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Das neue Kochbuch von der Ernährungswissenschaftlerin Andrea Ficala ist ein sehr inspirierendes und super übersichtlich angeordnetes vegetarisches Kochbuch welches sich auf die regionalen „Superfoods“ konzentriert.

Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, mit Schutzumschlag und Lesebändchen und hat ein großes, aber gut zu handelndes Format.

Am Anfang werden die einzelnen „Superfoods“ vorgestellt und erklärt, was ich sehr hilfreich fand, da viele unserer heimischen Kräuter und Gemüsearten ja doch etwas in Vergessenheit geraten sind.

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Eiszeit – Über 50 Rezepte für Eiscreme, Frozen Yogurts, Sorbets und Toppings

Da wir uns dieses Jahr eine neue Eismaschine zugelegt haben, musste auch ein neues „Kochbuch“ her, weil die Standardeissorten auf Dauer zu langweilig sind.

„Eiszeit“ hat mir schon optisch gut gefallen und auch die Vielfalt der unterschiedlichen Rezepte hat mich angesprochen.

Es gibt hier sowohl Rezepte für Eiscreme, als auch für Frozen Yoghurt, Sorberts, Toppings und Waffeln – also wirklich alles rund um das Thema Eis!

Alles ist schön übersichtlich gegliedert und mit ansprechenden Fotos bebildert.

Nach einer kurzen Einführung in die Grundbegriffe der Eisherstellung geht es dann gleich zu den sehr abwechslungsreichen und raffinierten Rezepten. Hier hat mir besonders gefallen, dass die Kombinationen zugleich außergewöhnlich als auch raffiniert waren und ich ohne das Buch nicht selber darauf gekommen wäre, besonders gut ist bei uns Mango-Ingwer-Sorbet, Walnuss-Bananen-Frozen Yogurt aber auch das klassische Melonensorbert, Apfel-Zimt-Sorbet und das salzige Karamelleis.

Gut gefallen mir auch die Rezepte für Waffeln und Cookies, diese habe ich aber noch nicht alle probiert, aber der Sommer ist ja noch lang!!

Die Rezepte sind bei mir alles gut gelungen und bei Freunden und Familie gut angekommen, die Aufmachung des Buches ist schön und wir werden bestimmt noch viele weitere Eissorten ausprobieren!

Todesreigen – Andreas Gruber

Inhalt:Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auszulöschen …

Meine Meinung:
Ich habe der Veröffentlichung der Fortsetzung schon lange entgegengefiebert und das Buch sofort nach Veröffentlichung gekauft und verschlungen.

Erwartungsgemäß ist auch der aktuelle Band von der ersten bis zur letzten Seite spannend!
Der (leicht) neurotische und verschrobene Profiler Maarten S. Sneijder ist mir im Laufe der vorherigen Bücher immer sympathischer geworden – auch deshalb habe ich mich besonders auf diese Fortsetzung gefreut. Durch seine Suspendierung arbeiten Sabine Nemez und er zwar nicht mehr offiziell im Team, aber schlussendlich doch wieder gemeinsam an diesem kniffligen, neuen Fall der das BKA direkt betrifft.

Zum Inhalt möchte ich hier nicht mehr als in der Inhaltsangabe vermerkt sagen, um nichts vorweg zu nehmen. Es geht zwar in Todesreigen nicht so blutig zu wie in den vorherigen Bänden, die Story ist aber genauso packend und spannend wie man es von der Reihe gewohnt ist.  Wer die ersten 3 Bände gelesen hat, der wird auch dieses Buch lieben!

Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen, durch diesen Zeitenwechsel erfährt der Leser Hintergrundinformationen und wird immer tiefer in das Geschehen reingezogen.

Interessant ist auch, dass ein paar neue Charaktere auftauchen, die wir bei einer Fortsetzung bestimmt wieder sehen werden.

Fazit:
Erwartungsgemäß spannend und unterhaltsam – ich hoffe sehr, dass Herr Gruber bald einen 5. Teil schreibt!

Die Rezensionen für die ersten 3 Teile habe ich hier auch veröffentlicht, einfach unter der Seite Rezensionen – Thriller nachschauen

Link zum Buch

Ann A. McDonald – Die Schule der Nacht

Inhalt»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt …..

Meine Meinung:

Der Klappentext und das Cover haben mich sofort angesprochen. Englisches Traditionscollege und eine Geheimgesellschaft in düsterer Atmosphäre, das musste ich lesen!

Das Buch baut den Spannungsbogen allerdings sehr langsam auf. Cassie, deren Mutter verstorben ist und die ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat, kommt für ein Austauschjahr nach Raleigh College nach Oxford. Hier stellt sie Nachforschungen über ihre Mutter an und stößt dabei auf die geheimnisvolle „Schule der Nacht“ – dies bleibt nicht unbemerkt und Cassie stößt sehr bald auf große Widerstände.

Die Autorin nimmt einen mit in die Welt eines Traditionscollege und der privilegierten Sprösslinge alter englischer Adelsfamilien. Dabei tun sich ungeahnte Abgründe auf. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, um nicht vorzugreifen oder zu spoilern. Gegen Ende wird es auf jeden Fall noch richtig dramatisch und spannend!

Ich finde nur die Kategorie Jugendbuch etwas unpassend, hätte es nicht als solches eingeordnet, ich denke es spricht auch thematisch eher die 20-Jährigen bzw. Erwachsene an.
Fazit:
Spannendes Buch dessen Genre sich bis zum Schluss nicht so ganz einordnen lässt, lesenswert und interessant, ich gebe 4 von 5 Sternen.

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Die gute Tochter – Karin Slaughter

Inhalt:

„Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

Meine Meinung

Endlich wieder ein neuer Thriller von Karin Slaughter. Wer schon Romane von ihr kennt, weiß, dass Karin Slaughter sowohl ihre Figuren als auch die Verbrechen schonungslos und detailliert beschreibt. So auch hier – das Buch ist auf der einen Seite ein Thriller aber auch eine Familientragödie.

Die Spannung steigert sich im Laufe des Buches extrem, die Autorin lässt sich anfangs Zeit die Figuren zu entwickeln  und das ist auch gut so.

Die Hauptcharaktere des Buches, Rusty der Vater, Gemma, die Mutter und die beiden Töchter Samantha und Charlotte sind sehr vielschichtig und interessant angelegt.

Ab der Mitte des Buches habe ich es nur noch verschlungen, die Auflösung hat mir gut gefallen und der rasante Schreibstil hat mich voll und ganz gepackt. Nicht nur ein Thriller, sondern auch eine packende Familientragödie.

Von mir eine absolute Leseempfehlung, allerdings nichts für schwache Nerven, sozusagen der perfekte Thriller!

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Die Bestimmung des Bösen – Julia Corbin

Dieses Buch wollte ich sofort lesen, als ich es sah. Zuerst hatte ich mich für eine Leserunde beworben, was leider nicht geklappt hat, dann habe ich aber vom Verlag ein Rezensionsexemplar bekommen. Ich liebe Thriller mit wissenschaftlichen oder medizinischen Hintergrund jeglicher Art. Meine Lieblingsserie ist Rizzoli und Isles von Tess Geritson, sowohl die Bücher als auch die TV-Serie – also wusste ich, ich muss dieses Thrillerdebüt unbedingt lesen!

Inhalt:

Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut – aus ihrer Kindheit …

Meine Meinung:

Dieses Buch ist mir durch seinen Klappentext sofort aufgefallen. Die Kombination von Kriminalbiologie und Thriller klang einfach zu gut. Aber die Autorin beschränkt sich nicht nur auf wissenschaftliche Details, die komplette Story, insbesondere die Figur Alexis Hall mit ihrer schwierigen Hintergrundgeschichte ist super spannend aufgebaut und flüssig zu lesen. Bei ihren Ermittlungen wird Alexis von ihrer Freundin und Kriminalbiologin Karen unterstützt.

Im Laufe der Geschichte werden immer mehr Bezüge der Gegenwart zur Vergangenheit offenbart und die Ermittlerin Alexis beginnt mehr und mehr an sich und ihren Verstand zu zweifeln.

Für mich war es ein gelungenes Debüt, das Buch wurde im zweiten Teil immer spannender. Toll fand ich auch die regionalen Bezüge Mannheim/Heidelberg, da ich in dieser Ecke beheimatet bin.

Auf eine Fortsetzung würde ich mich auf jeden Fall freuen!!

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Hörbuch Murder Park -Jonas Winter

Ich liebe Hörbücher und ich liebe Thriller!

Als ich im Internet per Zufall auf Murder Park gestoßen bin, war ich anhand des Klappentextes erstmal hellauf begeistert. Allerdings habe vor einiger Zeit „Berlin Gothic“ versucht zu lesen und es abgebrochen, deshalb war ich mir nicht ganz sicher ob mir der neue Thriller von Jonas Winter auch wirklich gefallen würde. Die Neugierde hat aber überwogen….

Inhalt:

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein.

20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park, eine Vergnügungsstätte, die mit den Ängsten der Besucher spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel eingeladen. Und dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel und die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch als Hörbuch „gelesen“, Uve Teschner als Sprecher ist immer wieder grandios und kann einem fast jedes Hörbuch retten. Hier wurde er noch unterstützt von Detlef Bierstedt , Oliver Brod und Vera Teltz.

Die Geschichte wird aus Sicht von Paul Greenblatt erzählt, einem Reporter der zum pre-opening Pressewochenende zusammen mit 11 weiteren Personen auf die Insel eingeladen wird, um über den neuen Murder Park zu berichten. Dazwischen werden immer wieder die Videointerviews der 12 Teilnehmer eingeblendet, in denen man ein bisschen über den Hintergrund der Hauptdarsteller erfährt. Hier erfahren wir auch, dass jeder der 12 Teilnehmer des Wochenendes in der Vergangenheit schon einmal mit dem Murder Park (damals Zodiac Island) in Berührung kam. Doch was steckt dahinter? Wer ist der Killer und warum mordet er – Ist Jeff Bohner noch am Leben?

Was sehr spannend gestartet ist, hat sich leider im Mittelteil etwas verloren. Große Längen gab es allerdings nicht, was bestimmt auch an der gekürzten Hörbuchversion (CD) lag und an den fantastischen Sprechern.

Fazit:

Die Story ist zwar sehr spannend, aber irgendwie fühlte ich mich nicht richtig abgeholt bzw.in den Bann gezogen. Trotzdem ist es ein solider Thriller dessen Ende für mich bis zur letzten Minute offen war. Für 5 von 5 Sternen hat mir nur noch ein bisschen gefehlt, man konnte mit Protagonisten nicht so richtig mit fiebern

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Die Brut – Auftakt einer actionreichen Trilogie

In der ganzen Welt geschehen merkwürdige Dinge die alle miteinander in Verbindung zu stehen scheinen und alles das hat etwas mit einem mysteriöser Fund von den Nazca-Linien zu tun.
Diesen Fund untersucht Melanie Guyer, Biologien und Spezialistin für Spinnen – und sie entdeckt erschreckendes. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie die sich dank rasanter Ortswechsel sehr schnell und flüssig lesen lässt. Neben der vielen Schauplätze gibt es auch etliche Protagonisten, die man sich teilweise gar nicht merken kann, zumindest bei den Namen fiel es mir schwer.
Für mich hatte das Buch etwas von Action-Popcorn Kino – unterhaltsam aber ohne besonderen Tiefgang und Story. Ich wurde gut unterhalten und das war es – ist aber zwischendurch auch sehr angenehm. Ideal für den Urlaub – allerdings nur wenn es dort keine Spinnen gibt!

Fazit: 4 von 5 Sternen – link auf Amazon