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Leserpreis 2016 – Abstimmen bei Lovelybooks

Da auch einige meiner Lieblingsbücher nominiert sind, lege ich euch ans Herz unbedingt bei lovelybooks.de zum Leserpreis 2016 abzustimmen.

Abstimmen könnt ihr hier – ich finde es auch immer interessant welche Bücher  nominiert wurden – und außerdem ich finde da immer noch ein paar Anregungen für meinen SUP 🙂

Das Paket – Sebastian Fitzek

Alle Jahr wieder kommt ein neuer Fitzek Roman raus und jedes Jahr habe ich pünktlich zur Erstveröffentlichung den neuen Roman begonnen.

Auch dieses Jahr habe ich wieder auf Ende Oktober gefiebert – und wurde nicht enttäuscht. Das Paket ist – wie die typischen Fitzek – Thriller am Anfang verwirrend und packt einen von Seite zu Seite mehr…

(Leider) habe ich das Buch in einem durchgelesen, so fesselnd und spannend ist die Geschichte rund um das Paket welches Emma Stein für ihren Nachbarn annimmt. Die Geschichte nimmt so viele Wendungen und überrascht dabei immer schlüssig mit einem Ende welches ich nicht vorhergesehen habe (und ich bin da eigentlich echt gut drin ;))

Mehr möchte ich nicht verraten, eine absolute Leseempfehlung von mir!

Der einzige Wermutstropfen ist, dass das Buch so schnell ausgelesen ist, was einerseits daran liegt, dass es echt super spannend ist, andererseits ist es mit ca. 360 Seiten relativ kurz ist.

 

Killer-Tschick -Gerhard Loibelsberger

Erst wird eine alte Frau tot aufgefunden welche illegale Zigaretten konsumiert, dann ein Chinese mit Zigaretten zu Tode gefoltert. Die Soko Wien bzw. Soko Donau ermittelt und trifft auf Verflechtungen und mafiöse Strukturen im Wiener Milieu rund um Zigarettenschmuggel und Korruption.

Der Plot ist eigentlich spannend, ich hatte aber arge Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Dies liegt nicht an den vielen österreichischen Begriffen (die auch durch Fußnote erklärt werden), ich habe lange in Österreich gelebt und kenne diese gut.

Eventuell liegt es daran, dass das Buch an die Fernsehserie Soku Donau angelehnt ist, ich bin auf jeden Fall damit nicht richtig warm geworden.

Trotzdem eine solide Story mit interessanten Wendungen aber wahrscheinlich eher etwas für die Stamm-Zuschauer von SOKU Donau…

Markus Feldenkirchen – Was zusammengehört

Das Buch ist eine Liebesgeschichte – aber eine Liebesgeschichte die verpackt ist in die Geschichte rund um den Fall der deutschen Mauer, das Leben und die Probleme der Menschen in Irland und die Midlife-Krise eines Bankers Anfang 40 und die Finanzkrise.

Benjamin erhält einen Brief aus Irland den er ungeöffnet lässt, aber erschüttert von der Tatsache, dass ihm nach 20 Jahren dieser Brief erreicht, reist er nach Irland. Langsam erinnert er sich an seine Jugend und an seine Jugendliebe, den Brief zu öffnen wagt er allerdings erst ganz am Schluss.

Die Liebesgeschichte bietet den Rahmen des Buches, wird aber beiläufig und nebenbei erzählt. Es ist keine Schnulze und kein typischer Frauenroman, sondern eine spannende und einfühlsame Geschichte über das Erwachsen werden und über eine verpasste Liebe.

Eine unbedingte Leseempfehlung, ein spannendes und zugleich anrührendes Buch das sich flüssig liest und bis zur letzen Seite spannend ist.

 

Zwei an einem Tag – Der Film

Ja, ich hätte auf andere hören sollen….

Es ist ja nicht so, dass ich nicht von allen Seiten gewarnt wurde, alle haben gesagt, nicht das Buch lesen und dann den Film schauen – aber man will sich ja eine eigene Meinung bilden.

Hiermit warne auch ich jetzt davor, den Film anzuschauen nachdem man das Buch gelesen hat. Andersrum funktioniert es glaube ich. Dann hat man eine nette romantische Komödie Tragödie gesehen, liest das Buch und denkt sich: Wow, das ist ja noch viel besser als der Film.

Also, diesen Film könnt ihr euch getrost sparen, oder warten bis er auf DVD erscheint und nebenher bügeln

Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

Ich gestehe, ich bin ein Sebastian Fitzek- Fan! Ich habe jedes seiner Bücher gelesen und / oder gehört, deshalb habe ich auch sehnsüchtig auf das neue Buch gewartet.

Und, das Warten hat sich gelohnt. Der Augenjäger schliesst sich thematisch an den „Augensammler“ an. Das heisst allerdings nicht, dass der Leser ahnen kann, welche Wendungen das Buch nimmt. Sebastian Fitzek schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen, seine Thriller sind nie voraussehbar und am Ende ist alles plausibel und schlüssig.

Über den Inhalt möchte ich nicht viel sagen, anfangs schliesst sich die Handlung an den Augensammler an – man muss das Buch aber nicht gelesen haben um den Augenjäger zu verstehen. Die Geschichte der Hauptpersonen Alexander, Julian, Frank und Alina wird weitererzählt. Neu hinzukommt noch Dr. Suker, ein Psychopath der seines gleichen sucht. Tagsüber ist er ein angesehener Arzt, abends quält er Frauen bestialisch. Die blinde Alina wird von der Polizei zu dem Fall zugezogen und die Geschichte beginnt seinen Lauf zu nehmen.

Da ich eine „Thrillertante“ bin, geht es mir oft so, dass ich Wendungen in der Handlung voraussehen kann, ahne in welche Richtung der Autor den Leser führen will – nicht so bei Fitzek.

Ich kann den Augenjäger nur empfehlen, wer mit dem Lesen anfängt, wird das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen wollen. Aber auch als Hörbuch ist es unbedingt empfehlenswert. Simon Jäger, der auch die letzten Thriller von Sebastian Fitzek eingelesen hat,  ist ein fantastischer Sprecher und macht den Thriller noch spannender als er sowieso schon ist.