Fast jeder der eine Weile beim bloggen dabei ist, fragt sich früher oder später: Brauche ich ein Logo? Und woher bekomme ich es?

Ich habe meine Erfahrungen zu diesem Thema versucht in einem kleinen Artikel zusammenzufassen.

Braucht jeder Buchblog ein Logo?

Die Frage ist schwer zu beantworten, weil es individuell unterschiedlich ist, ich tendiere zu ja!

Als ich mit dem bloggen vor ein paar Jahren angefangen habe, hatte ich kein Logo und mir darum auch keine Gedanken gemacht.

Das Logo ist bestimmt kein Thema welches sich für „Blogneulinge“ stellt, aber nach einer gewissen Zeit habe ich gemerkt, dass ich doch gerne „wiedererkannt“ werden will wenn man beispielsweise anfängt Verlage anzuschreiben usw. Als ersten Schritt habe ich mir mit familiärer Unterstützung ein eigenes Logo entwerfen lassen. Dieses Logo hatte ich über ein Jahr und war auch eigentlich ganz zufrieden damit. Im Laufe der Zeit habe ich allerdings bemerkt, dass mein Logo ein falsches Bild meines Blog vermittelt hat.

Was ist ein Logo?

Laut Wikipedia ist ein Logo ein  grafisches Zeichen (Signet), das ein bestimmtes Subjekt repräsentiert, dies kann ein Unternehmen, eine Organisation, eine Privatpersonen oder ein Produkt sein. Es kann als reine BildmarkeWortmarke oder Wort-Bild-Marke gestaltet sein und ist der wesentliche Bestandteil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) sowie Träger der Identität (Corporate Identity) des Rechteinhabers.

Es soll also ein einfaches, grafisches Zeichen  mit einem hohen Wiedererkennungswert sein, welches den Inhalt eures Blogs widerspiegelt. Ihr solltet Euch also bevor ihr ein Logo entwerfen lasst oder selber gestaltet darüber klar werden, was ihr damit aussagen wollt.

Wie finde ich das passende Logo für mich und meinem Blog?

Wer ein gutes Grafikprogramm hat und einige Erfahrung damit hat, kann sich ein Logo selber gestalten (Photoschop Elements, Gimp usw). Man sollte daran denken, dass man für die verschiedenen Zwecke unterschiedliche Auflösungen benötigt. Für den Blog braucht man eine Datei mit möglichst geringer Auflösung, eventuell freigestellt, hier empfiehlt sich eine .jpeg oder .png Datei.  Zum Druck von Visitenkarten, Flyern, Postkarten oder sonstigen Druckerzeugnissen (auch als Briefkopf) ist es empfehlenswert eine hohe Auflösung zu verwenden, optimal noch Vektorbasierend, so dass das Logo beliebig groß gezogen werden kann bei gleichbleibender Qualitäti, zum Beispiel als .eps Datei.

Wer, wie ich, nicht so kreativ ist, oder sein will, dem stehen zwei weitere Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder sich ein kostenloses Logo designen lassen oder einmalig etwas Geld in die Hand nehmen und sich ein Logo nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten zu lassen.

Für die erste Variante, kostenloses Logo, kann ich keine Empfehlung aussprechen, ich habe mir verschiedenen Seiten angeschaut und mir dort Entwürfe machen lassen, allerdings fand ich, dass alles irgendwie gleich aussah, bzw. alles einem Logo für Restaurants oder Kaffees ähnelte… Die einzelnen Anbieter möchte ich hier nicht auflisten, weil ich sie nicht empfehlen kann, ihr könnt aber einfach googlen „Logo kostenlos“ – hier finden sich die einschlägigen Seiten.

Die 2. Variante habe ich ausprobiert, ich habe mir ein individuelles Logo von einem Designer entwerfen lassen. Da ich leider vor Ort niemanden wusste, bzw. es teilweise sehr teuer war, habe ich auch hier im Internet recherchiert und bin auf die Seite designenlassen.de gestoßen.

Mein Weg zum professionellen Logo

Wie erwähnt, habe ich mein Logo von designenlassen.de erstellen lassen. Die Seite hat mich überzeugt, da der Ablauf schon im Vorfeld transparent war und es eine Geld-zurück-Garantie gibt. Die im Text folgenden Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, da ich auf eine externe Seite verlinke.

Aber zuerst einmal, möchte ich kurz zusammenfassen warum ich mich für die Seite entschieden habe:

  • Geld-zurück-Garantie, falls kein Logo den Vorstellungen entspricht
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte möglich
  • ca, 30.300 Designer (75,% deutschsprachig)
  • Individuelles Design und Möglichkeit der Rücksprache mit den Designern
  • schnelle Abwicklung, innerhalb von 7 Tagen hat man ein individuelles Logo
  • telefonischer Support und deutsche Webseite

Wie läuft ein Projekt bei designenlassen ab?

Als erstes wird das Projekt gestartet, hier kann man auswählen, welches Produkt man benötigt. Ich habe mich für ein Logo entschieden, man kann aber auch ein Webdesign, einen Namen, einen Flyer u.v.m. beauftragen. Dann folgt die weitere Spezifizierung des Logos, ob Bild oder Wortmarke, Initialen usw.

Man muss sich hier nicht entscheiden, und kann es auch den Designern überlassen kreativ zu werden. Als nächstes folgt eine Auswahl der Farbwerte und ob man ein eher klassisch oder verspieltes Logo möchte usw. In meinem Fall wollte ich zum Beispiel ein eher klassisches Logo welches nicht zu verspielt oder romantisch wirkt, weil dadurch meine Leser immer assoziert haben, dass es bei meinem Blog um das Thema Liebesromane und Frauenliteratur gehen würde.. und darum geht es ja bei mir nur wirklich selten….

 

Dann folgt eine Briefingseite. Hier kann man, wenn man will, noch einmal genaue Angaben zu seinen Vorstellungen machen kann. Dies ist auch wirklich empfehlenswert, da die Designer dann schon wissen ,in welche Richtung das Design gehen soll bzw. was vermieden werden soll. Nach diesem Angaben kann man dann schon starten. Es folgt noch eine Auswahl ob man sich für Minimum, Basis, Premium oder Business Paket entscheiden will – genauere Informationen zu den einzelnen Paketen findet ihr direkt ihr auf der Seite. Ich habe mich für die Minimum-Variante entschieden und inkl. Einstellgebühr 248 EUR gezahlt. Das klingt im ersten Moment viel, aber dafür, dass man so viele unterschiedliche Designs erhält und diese dann auch noch individuell abstimmen kann ist es wirklich nicht viel. Ihr könnt gerne mal bei einer kleinen Werbeagentur vor Ort nachfragen, wie viel diese für eine Logoerstellung verlangen… günstiger bekommt man glaube ich kein individuelles Logo.

Während der Projektphase

Die Projektphase ging bei mir 7 Tage und ich habe mein Projekt auch wirklich sieben Tage stehen lassen um zu sehen, wieviele Designs eingehen. Insgesamt habe ich 71 (!) Designvorschläge erhalten. Davon war zwar die Hälfte 08/15 Design, diese kann man aber ganz unproblematisch aussortieren. Man kann sogar Designer vom Projekt ausschließen. Das Logo für das ich mich entschieden habe, habe ich relativ früh erhalten, aber nicht so wie es jetzt aussieht. Die Grundidee hatte mir schon gut gefallen, allerdings nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Hier gibt es dann die Möglichkeit den Designer einen Kommentar zu hinterlassen. In meinem Fall habe ich die neuen Vorschläge dann bereits am selben Tag erhalten. Auch mehrfaches Ändern ist kein Problem!

Ein tolles Feature fand ich auch die Umfrage – gegen Ende der sieben Tage gibt es die Möglichkeit, seine Lieblingsentwürfe auszuwählen und eine Umfrage an seine Freunde etc. zu verschicken. Diese sehen dann die ausgewählten Entwürfe und können bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Ich fand dieses Feature sehr hilfreich und habe es mehrfach genutzt.

Am Ende der Projektphase

Nach Ablauf der sieben Tage kann man sich dann entweder für ein Design entscheiden, oder man kann das Projekt ohne Sieger beenden, dann erhält man sein Preisgeld zurück. Ich habe mich für mein Logo entschieden und daraufhin das Logo vom Designer in positiv und negativ und jeweils als .eps, .png, .jpeg und .pdf Datei erhalten. Erst nach Übergabe der Dateien erhält der Designer sein Geld und der Kunde die Rechte an seinem Logo.

Gerne würde ich auch auch die anderen Designs zeigen, aber leider ist das nicht möglich, da ich ansonsten gegen das Urheberrecht verstoßen würde. Auf der Seite finden sich aber viele Beispiele von Logos, damit erhält man einen guten Überblick.

Ich kann designenlassen.de nur empfehlen, ich habe sehr positive Erfahrungen gemacht, wer noch Fragen hat, kann mich gerne anschreiben. Hier ein link zur Webseite

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